Namaste und der Laut Aoum

Die Bedeutung von Namaste

 

Ich ehre in dir den Ort, wo das gesamte Universum weilt.


Ich ehre in dir den Ort der Liebe, des Lichtes,
 der Wahrheit, des Friedens.

Ich ehre in dir den Ort in dir, wo wir beide, 
wenn du dort in dir weilst und wenn ich mich in jenem Ort 
in mir befinde, eins sind.

 

Mit "Namaste" begrüssen wir uns am Anfang jeder Yogalektion. Namaste kommt aus dem Sanskrit, der heiligen Sprache der Hindus.

Die oben erwähnte Übersetzung von einem mir unbekannten Autor, drückt die tiefe Bedeutung dieses Grusses aus. Eine kürzere Variante ist: Ich grüsse das Lichtvolle in Dir.

 

Die Bedeutung des Aoum

 

Om ist eine heilige Silbe aus dem Sanskrit und representiert den Urklang, der mit seiner Schwingung das gesamte sichtbare Universum erschaffen hat. Noch heute sagt man, ist sein Klang in tiefer Versenkung zu hören. Om existiert als ewige Schwingung und ist die Verbindung zwischen der absoluten Welt und der relativen Welt.

OM wird als AUM getönt. Das A steht für den Wachzustand im Herzen. Das U steht für den Schlaf und verbindet uns mit dem Becken und das M steht für den Tiefschlaf und soll bis zum Schädeldach vibrieren. Die Stille ist die vierte Komponente, das Selbst.

 

Am Ende jeder Yoga Lektion tönen wir gemeinsam das Om, danach verweillen wir einen Momment in der Stille.

 

"OM ist der Bogen, du bist der Pfeil, Brahman ist das Ziel. Das Herz voll Frieden, ziele gut, verliere dich in Ihn, so wie der Pfeil sich in sein Ziel verliert..."

Mundaka-Upanishad