YOGA GESCHICHTE

An den Stätten der alten Indus-Kultur wurden Siegel ausgegraben, die Menschen in Körperstellungen zeigen, bei denen es sich eindeutig um Yogastellungen handelt. Diese ältesten Ausgrabungen stammen aus der Hochkultur im Industal um 4000-2000 v. Christi.

 Yoga ist eine in Indien verwurzelte Philosophie, deren Schwerpunk die Praxis ist. Ein System das Körper, Geist und Seele gleichermassen berührt, schult und kultiviert und somit den Menschen in seiner Ganzheit erfasst. Eine typische Aussage aus diesem System ist, die Frage nach Gott als unwichtig zu erachten, solange man nicht weiss wer oder was das eigene Selbst ist. Solange man die Frage „wer bin ich“ nicht beantworten kann, ist jeder weitere Schritt ein Schritt in theoretische Gedankengebilde.

 

Mensch erkenne dein Selbst

Sagten die Weisen zu allen Zeiten und in allen Kulturen dieser Erde. Yoga ist ein Werkzeug das uns mit seiner differenzierten Struktur hilft Selbsterkenntnis zu erlangen.
 Der Begriff Yoga kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: Vereinigung, Verbindung oder Anbindung. Dies deutet darauf hin, dass es grundsätzlich darum geht, zurück zur Quelle unseres Seins zu kommen. Der Weg führt über den Körper zum Selbst.
 Diese Idee, den Körper in die Selbsterkenntnis mit einzubeziehen, ist auch in unserer Kultur nicht unbekannt:

„Den Körper von innen zu spüren, ist der Beginn der Verbundenheit mit dem Sein“

 
Eckart Tolle, zeitgenösischer Mystiker

 


Patanjali - einer der ersten grossen Yogis

Es gab und gibt unzählige Meister und Meisterinnen auf dem weiten Gebiet des Yoga und ich will es niemandem nehmen dieses selbst zu erforschen und seinen Wissensdurst zu stillen. Einen jedoch möchte ich erwähnen: Patanjali.

 Über Patanjali weiss man nicht viel mehr, als dass er um 200 n. Christi gelebt hat. Seine Schrift jedoch, die Yogasutra, gilt heute noch als das Standartwerk des klassischen Yoga, auch bekannt unter dem nahmen Rajah Yoga – das königliche Yoga oder Hatha Yoga – das Yoga der Vereinigung der Sonne und des Mondes. Ein weiterer Name für diese Yogatradition lautet Ashtanga Yoga – das achtgliedrige Yoga.

PATANJALI TEILTE DEN WEG DES YOGA IN ACHT GLIEDER:

 

 

Yama – Das Verhalten gegenüber anderen. Ethik und Moral

Niyama – Der Umgang mit sich selbst. Verantwortung für den eigenen Körper und die Mitmenschen

Asana – Körperhaltung und Kontrolle. Vorbereitung des Leibes für feinstoffliche Energien

Pranajama – Atemkontrolle. Die Atemaufmerksamkeit als Brücke von der äusseren zur inneren Wirklichkeit

Pratyahara – das Sich-nach-innen-ausrichten. Kann auch als Lehre des Fastens und des freiwilligen, bewussten Verzichts betrachtet werden. Sich bis zu 12sek. lang auf einen Punkt im Innern zu konzentrieren.

Dharana – Konzentration. Meisterung der Konzentration für mehr als 2min.

Dhyana – Konzentration ohne Konzentration. Volkommenes Gewahrsein ausgedehnt auf bis zu 30 Minuten.

Samadhi – Selbstverwirklichung. Nach über 30 Minuten vertiefter Versenkung und absolutem Gewahrseins. Der Atem ist nun vollständig zur Ruhe gekommen.

 


Selbstverwirklichung

Dies ist das Ziel des Yoga. Selbstverwirklichung oder auch Erleuchtung genannt. Dies ist der „…natürliche Zustand von empfundener Einheit mit dem Sein“ Eckart Tolle
.

 

Jedes dieser acht Glieder soll mit Liebe und Sorgfalt geschmiedet werden, denn eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. 

Yoga zu üben um die Gesundheit zu fördern, ist eine berechtigte Motivation. Es kommt auch oft vor, dass der Begriff der „Gesundheit“ von Zeit zu Zeit ausgedehnt wird und der Übende plötzlich mehr erwartet als „nur“ einen gesunden Körper zu besitzen.

 

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"Nachdem der Leistungsdruck am Arbeitsplatz immer stärker wurde, habe ich nach einem Ausgleich Ausschau gehalten und dabei Yoga entdeckt. Yoga trägt zur Stärkung meiner physischen und psychischen Kräfte bei und steigert mein Konzentrationsvermögen. – Die ruhige und ausgeglichene Art von Renata Horky, Yoga zu unterrichten, hat mich von Anfang an fasziniert."

 

Monica W. aus Zürich 2012


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